Elektroauto aus Deutschland importieren: So holst du dir den Preisvorteil ohne Risiko nach Österreich
- Zsolt Simon
- 6. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Stell dir vor, du und dein Nachbar kauft dasselbe Auto. Gleiche Marke, gleiches Modell, gleiche Ausstattung. Nur dass er 2.000 Euro weniger bezahlt hat. Und nein, er hat nicht besser verhandelt. Er hat einfach weiter gedacht.

Deutschland: Der Supermarkt des europäischen Gebrauchtwagenmarkts

Wer schon mal auf mobile.de oder AutoScout24 gestöbert hat, weiß es: Das Angebot in Deutschland ist schier endlos. Was viele aber nicht wissen – hinter diesem Überangebot steckt System.
Deutschland ist der größte Automarkt Europas. Jedes Jahr rollen hier Millionen Neuwagen vom Band direkt in Firmenfuhrparks und Leasingverträge. Drei Jahre später kommen sie zurück. Gewartet, dokumentiert, oft mit unter 60.000 Kilometern – und zu Preisen die österreichische Händler schlecht schlafen lassen würden.
Für Elektroautos und Plug-in-Hybride gilt das ganz besonders. Denn gerade diese Fahrzeuge wurden in Deutschland durch großzügige staatliche Förderungen massenhaft zugelassen. Die Förderungen sind weg. Die Autos sind noch da. Und der Markt ist voll davon.
Der NoVA-Vorteil den kaum jemand kennt

Die Normverbrauchsabgabe – kurz NoVA – ist eine österreichische Steuer die beim erstmaligen Zulassen eines Fahrzeugs anfällt. Bei einem importierten Benziner mit hohem CO₂-Ausstoß kann das schnell 10–15 % des Kaufpreises ausmachen. Schmerzhaft.
Bei Elektrofahrzeugen? 0 %.
Bei Plug-in-Hybriden mit niedrigem CO₂-Ausstoß (WLTP) sieht die Rechnung ähnlich gut aus – hier fällt die NoVA oft extrem gering aus oder entfällt bei Modellen mit hoher elektrischer Reichweite sogar ganz.
Das bedeutet: Du importierst ein Elektroauto oder einen effizienten Plug-in-Hybriden aus Deutschland, zahlst Transport und Typisierung – und sparst trotzdem oft mehrere Tausend Euro gegenüber dem heimischen Händler.
Moment – was ist mit dem Risiko?
Berechtigte Frage. Und ja, es gibt Geschichten die anders ausgegangen sind. Der Bekannte der ein Auto aus Polen importiert hat ohne die Papiere zu prüfen. Das fehlende CoC-Dokument das die Zulassung zur Geduldsprobe macht. Der Verkäufer der den Unfallschaden im Inserat dezent verschwiegen hat.
Aber das ist kein Import-Problem. Das ist ein „zu wenig geprüft"-Problem.
Ein seriöser Import aus Deutschland läuft so ab: Fahrzeug wird auf einem zertifizierten Großhändlerhof (BCA, Autorola) mit externem Gutachten versteigert. Alle Mängel sind dokumentiert. CoC ist vorhanden. Transport nach Österreich per Autotransporter. Typisierung und Zulassung werden abgewickelt. Fahrzeug wird optional mit 12 Monaten Garantie übergeben.
Kein Abenteuer. Einfach ein gut organisierter Kauf – nur mit besserem Preis.
Welche Fahrzeuge lohnen sich gerade besonders?
Der Markt ändert sich – aber aktuell sind diese Kategorien besonders attraktiv:
Elektrofahrzeuge mit 0 % NoVA – der offensichtliche Champion. Je teurer das Fahrzeug, desto größer die Ersparnis. Modelle wie VW ID.4, Audi Q4 e-tron oder Hyundai IONIQ 5 sind in großer Stückzahl verfügbar.
BYD-Modelle – die chinesische Marke ist in Deutschland früher und breiter eingeführt worden als in Österreich. Wer einen BYD Seal oder Seal 6 sucht, findet in Deutschland deutlich mehr Auswahl – zu Preisen die hierzulande noch kaum möglich sind.
Plug-in-Hybride aus deutschen Firmenfuhrparks – BMW 3er, Mercedes C-Klasse, Volvo XC60. Regelmäßig gewartet, lückenlose Scheckhefthistorie, oft Nichtraucherfahrzeuge. Genau das Gegenteil vom anonymen Privatverkauf.
Was dich der Import wirklich kostet
Transparenz ist hier das A und O – also here we go:
Transport: 300–600 € je nach Fahrzeugstandort in Deutschland. Ein Autotransporter, kein Aufwand für dich.
Typisierung & Zulassungsvorbereitung: Routinearbeit für jeden der es regelmäßig macht. Keine bösen Überraschungen wenn das CoC-Dokument vorhanden ist.
NoVA: Bei Elektro 0 %. Bei Plug-in-Hybrid mit niedrigem CO₂-Ausstoß oft ebenfalls 0 %
Das war's!
Wichtig für die Kalkulation: Damit der Preisvorteil voll greift, sollte das Fahrzeug steuerlich als „gebraucht" gelten – also mindestens 6 Monate zugelassen sein und über 6.000 km auf dem Tacho haben. Bei Fahrzeugen die diese Schwelle nicht erreichen, können zusätzliche steuerliche Aspekte relevant werden – hier lohnt sich eine kurze Rückfrage beim Importeur.
Alles zusammen – Transport, Typisierung, Aufwand – selten mehr als 900–1.200 €. Die Ersparnis gegenüber dem heimischen Händler liegt bei vergleichbaren Fahrzeugen fast immer deutlich darüber.
Das Fazit – für alle die gerne rechnen
Ein Elektroauto oder Plug-in-Hybrid aus Deutschland zu importieren ist keine Grauzone, kein Wagnis und kein bürokratischer Alptraum. Es ist schlicht die logische Konsequenz aus drei Fakten: Deutschland hat mehr Angebot, Elektroautos und effiziente Hybride haben kaum oder keine NoVA, und ein gut organisierter Import kostet deutlich weniger als die Differenz zum österreichischen Händlerpreis.
Dein Nachbar hat das bereits herausgefunden. Vielleicht wird's Zeit.

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